Mitglieder der Schmorl-Sippe auf den Spuren ihres Vorfahren. Weltstadt für ein Wochenende

(Mitteldeutsche Zeitung, Ressort Jessen, vom 17.05.2005)

Beinahe zur Weltstadt wurde das kleine Prettin am Pfingstwochenende. Immerhin aus Südafrika und Monaco, aber auch quasi aus der gesamten Bundesrepublik kamen die Gäste. Stade, Hannover, München, Berlin, Oschatz und einige Kennungen mehr zeigten schon an den Autos, wie weit gereist ihre Besitzer waren. Sie alle gehören zur Familie des früheren Stadtschreibers Carl Gottlob Schmorl in direkter oder indirekter Linie. Ganz genau weiß das Peter Schmorl aus Hollern-Twielenfleth (das liegt zwischen Hamburg und Cuxhaven im Alten Land), denn er erforscht seit Jahren die Familiengeschichte. Er führt auch einen exakten Stammbaum, der Jahr um Jahr weiter zurückgeht. Weil immer neue Erkenntnisse aus Archiven und Überlieferungen dazu kommen.

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Oldtimer-Motorenabstellen: Prettin letzte Station im mehrtägigen Programm. Gemeinsam auf Achse, um Land und Leute kennen zu lernen.

(Mitteldeutsche Zeitung, Ressort Jessen, vom 26.09.2005)

Das war ein Schauspiel, das einem nicht alle Tage geboten wird. Darum hatten sich gestern bereits vor zehn Uhr etliche Leute an der Fähranlagestelle bei Prettin eingefunden und blickten in Richtung Dommitzsch. Dort rollten dann pünktlich Oldtimer an.
Mitglieder der Regionalgruppe Berlin-Brandenburg des Adler-Motoren-Veteranen-Clubs steuerten zum Abschluss ihres mehrtägigen Treffens im Landkreis Wittenberg die Elbestadt Prettin an. "Wir fahren keine Wettbewerbe", erläuterte der Tour-Organisator Dr. Ernst-Peter Kühn aus Cottbus. "Wir wollen mit unseren Oldtimern Land und Leute kennen lernen." Und die Ausflüge sollen so erholsam wie möglich sein. "Denn Stress haben wir im Beruf genug."

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